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Was hilft gegen Katzenflöhe?
Wie Sie einen Flohbefall bei Ihrer Katze erkennen und erfolgreich behandeln, erfahren Sie im Folgenden. Außerdem erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf von Mitteln gegen Flöhe bei Katzen achten sollten.
Was hilft gegen Katzenflöhe?
Katzengesundheit

Was hilft gegen Katzenflöhe?

Wenn Ihre Katze bereits von Katzenflöhen befallen war, wissen Sie sehr genau, wie lästig die kleinen Parasiten sind und wie schwer sie sich dauerhaft beseitigen lassen. Unabhängig davon können Katzenflöhe Allergien auslösen, Krankheiten auf Katzen übertragen und sogar Menschen oder andere Haustiere wie Hunde befallen.

Wie Sie einen Flohbefall bei Ihrer Katze erkennen und erfolgreich behandeln, erfahren Sie im Folgenden. Außerdem erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf von Mitteln gegen Flöhe bei Katzen achten sollten.

Was sind Katzenflöhe?

Bei Katzenflöhen handelt es sich um parasitär lebende Insekten. Ctenocephalides felis, wie der wissenschaftliche Name des braunen bis rotbraunen Katzenflohs lautet, besitzt keine Flügel. Weibliche Katzenflöhe werden zwischen zwei und drei Millimeter lang, während männliche Exemplare mit einer Körperlänge von einem Millimeter deutlich kleiner sind.

Wie bei Insekten üblich besitzen Katzenflöhe sechs Beine. Ihre langen und kräftigen Hinterbeine ermöglichen den Flöhen rund 25 Zentimeter weite Sprünge, durch die ausgewachsene Flöhe auf den Körper des Wirts gelangen können.

Katzenflöhe zählen in Europa zu den am häufigsten auftretenden Flöhen. Das liegt vor allem daran, dass sie sich nicht nur auf Katzen spezialisiert haben, sondern auch verschiedene weitere Säugetiere, wie zum Beispiel Hunde, und auch Menschen befallen können.

Vom Ei zum adulten Katzenfloh

Nach der Befruchtung dauert es etwa 24 Stunden, bis die weiblichen Katzenflöhe im Fell des Vierbeiners etwa 30 Eier ablegen. Jedes Ei hat einen Durchmesser von ungefähr einem halben Millimeter. Meist bleiben die Eier der Katzenflöhe nicht im Haarkleid hängen, sondern verteilen sich beispielsweise auf dem Schlafplatz der Katze.

Die Flohlarven schlüpfen nach vier bis fünf Tagen und ernähren sich zunächst von organischen Materialien oder auch vom Blut adulter Katzenflöhe. Um nicht auszutrocknen, halten sich die Larven hauptsächlich auf Teppichböden, in kleinen Ritzen sowie in Sand und Gras im Freien auf.

Nachdem sie sich zweimal gehäutet haben, verpuppen sich die Larven schließlich in Kokons. Diese bieten ihnen einen ausgesprochen wirkungsvollen Schutz, der die Katzenflöhe sogar recht unempfindlich gegen Insektizide macht.

Vom Ei zum adulten Katzenfloh

Bei passenden Bedingungen ist der komplette Entwicklungszyklus vom Ei bis zum adulten Katzenfloh nach ungefähr einem Monat abgeschlossen. Ist es sehr kühl, kann es allerdings durchaus sein, dass die Entwicklung mehrere Monate dauert.

Nachdem die ausgewachsenen Katzenflöhe aus ihren Kokons geschlüpft sind, machen sie sich auf die Suche nach Katzen oder anderen infrage kommenden Wirten. In der Regel leben Katzenflöhe ungefähr einen Monat. In Ausnahmefällen können sie aber auch ein Alter von rund drei Monaten erreichen.

Wie kommt es zu einem Befall mit Katzenflöhen?

Katzenflöhe vermehren sich sehr schnell. Ihre Eier verteilen sich überall dort, wo sich die von den lästigen Parasiten betroffene Katze aufhält. Adulte Katzenflöhe machen Schätzungen zufolge nur fünf Prozent der Population aus, während es sich bei den restlichen Parasiten um Eier, Flohlarven oder Puppen handelt.

Bei Katzen mit Freigang ist das Risiko für einen Befall mit Flöhen naturgemäß besonders hoch. Denn sie können sich unter anderem bei anderen Katzen infizieren. Allerdings ist es durchaus auch möglich, dass sich Wohnungskatzen mit Katzenflöhen infizieren, da die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Parasiten nicht selten auch in Wohnräumen anzutreffen sind.

Zu den Gegenständen und Orten, die mit Flöhen kontaminiert sein können, zählen vor allem:

  • Kissen und Decken,

  • Kratzbäume und Katzenkörbchen,

  • Ritzen im Boden und Teppiche,

  • Polstermöbel und Betten.

Aufgrund ihrer oftmals starken Verbreitung und der hervorragenden Lebensbedingungen in beheizten Wohnungen, die ihnen sogar das Überwintern ermöglichen, lassen sich Katzenflöhe meist nur mit sehr viel Aufwand dauerhaft wieder loswerden.

Welche Symptome verursacht ein Befall mit Katzenflöhen?

Ein Befall mit Katzenflöhen macht sich normalerweise sehr deutlich bemerkbar. Oft verursacht er einen starken Juckreitz, dem betroffene Katzen durch exzessives Kratzen begegnen. In manchen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass Katzen keinen, beziehungsweise nur wenig Juckreiz verspüren und der Befall mit Katzenflöhen daher zunächst gar nicht auffällt.

Neben Juckreiz können Flöhe bei Katzen zudem Hautentzündungen sowie Haarbruch und Haarverlust verursachen und dazu führen, dass betroffene Tiere aufgrund der lästigen Parasiten auf ihrem Körper auffallend unruhig wirken.

Wie kann man Katzenflöhe nachweisen?

Wenn Sie bei Ihrer Katze mögliche Symptome für Katzenflöhe feststellen, sollten Sie Ihren Vierbeiner gründlich auf einen Flohbefall untersuchen. Da die Parasiten im Fell meist nicht ohne weiteres sichtbar sind, ist es zu diesem Zweck am einfachsten, nach Flohkot zu suchen.

Das gelingt Ihnen mithilfe eines Flohkamms. Kämmen Sie das Fell der Katze zunächst mit dem Flohkamm durch und streifen Sie diesen dann an einem Blatt Papier, einem Taschentuch oder einem Stück Küchenrolle ab.

Wenn Sie auf der weißen Unterlage winzige schwarze Krümel sehen, ist das ein erster Hinweis für einen Befall mit Katzenflöhen. Wenn Sie das Papier anfeuchten und sich die Krümel dadurch rot färben, handelt es sich mit großer Sicherheit um Flohkot. Denn die rote Färbung entsteht aufgrund von unverdautem Blut, das sich im Kot der Katzenflöhe befindet.

Katzenflöhe können Katzen krank machen

Ein Befall mit Katzenflöhen ist für Ihren Vierbeiner nicht nur ausgesprochen unangenehm. Er kann darüber hinaus auch weitere ernste Folgen haben und bei Ihrer Katze zum Beispiel eine Allergie auslösen.

Unter anderem können Katzenflöhe folgende gesundheitliche Probleme verursachen:

Flohbissallergie bei Katzen

Manche Katzen haben nur leichte Beschwerden, wenn sie von Katzenflöhen befallen werden. Es kann allerdings auch vorkommen, dass der Befall mit Flöhen eine sogenannte Flohbiss- oder Flohspeichelallergie auslöst. Ist das bei Ihrer Katze der Fall, genügen bereits wenige Flöhe, um allergische Reaktionen der Haut und massiven Juckreiz zu verursachen.

Katzenflöhe können Bandwürmer übertragen

Gurkenkernbandwürmer nutzen Katzenflöhe als Zwischenwirt. Wenn Ihre Katze mit Wurmlarven infizierte Flöhe verschluckt, können diese auf den Vierbeiner übertragen werden. Um einen möglichen Befall mit Gurkenkernbandwürmern zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen daher, Ihre Katze im Anschluss an die Beseitigung der Katzenflöhe mit unserem Vermal Pulver zu entwurmen.

Vermal Pulver für Katzen von I love my cat

Flöhe können bei jungen Katzen eine Anämie verursachen

Ein sehr starker Befall mit Katzenflöhen stellt vor allem für Jungtiere eine große Gefahr dar. Denn die kleinen Katzen können dadurch immerhin rund 10 Prozent ihres kompletten Blutes verlieren und so eine Anämie (Blutarmut) erleiden.

Wie lassen sich Katzenflöhe beseitigen?

Die Beseitigung eines Befalls mit Katzenflöhen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Denn leider genügt es nicht, die Parasiten auf dem Körper der Katze zu bekämpfen. Zusätzlich müssen auch sämtliche Eier, Larven und Kokons der Flöhe aus der Wohnung entfernt werden.

Welche Flohmittel eignen sich für Katzen?

Um die Flöhe bei Ihrer Katze zu bekämpfen, können Sie aus verschiedenen Präparaten wählen. Welches Mittel gegen Flöhe bei Ihrem Vierbeiner das richtige ist, wird nicht zuletzt von der Schwere des Flohbefalls beeinflusst.

Die Beseitigung eines Befalls mit Katzenflöhen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Denn leider genügt es nicht, die Parasiten auf dem Körper der Katze zu bekämpfen. Zusätzlich müssen auch sämtliche Eier, Larven und Kokons der Flöhe aus der Wohnung entfernt werden.

Folgende Hilfsmittel können bei der Beseitigung von Katzenflöhen helfen:

  • Flohkamm,

  • Flohshampoo,

  • Spot-ons und Tabletten.

Viele Flohmittel enthalten schädliche Wirkstoffe

Wenn Sie nach geeigneten Mitteln gegen Katzenflöhe suchen, werden Sie schnell feststellen, dass die Auswahl sehr groß ist. Allerdings sollten Sie vor dem Kauf bedenken, dass viele gängige Präparate Insektizide enthalten und daher auch für Ihre Katze ein gewisses Gesundheitsrisiko darstellen.

Wir empfehlen Ihnen daher, bei der Behandlung von Katzenflöhen nach Möglichkeit auf natürliche Lösungen oder geeignete Hausmittel zu setzen. Zusammen mit einer umfassenden Körperhygiene reichen diese in vielen Fällen vollkommen aus, um die lästigen Parasiten auf schonende Weise zu beseitigen.

Viele Flohmittel enthalten schädliche Wirkstoffe

Wie bereits erwähnt, befinden sich die meisten Katzenflöhe nicht auf Ihrem Vierbeiner sondern in Ihrer Wohnung. Um die Parasiten dauerhaft loszuwerden, müssen Sie Ihre Wohnung daher von sämtlichen Larven, Eiern und Puppen befreien. Andernfalls wird sich Ihre Katze immer wieder mit Katzenflöhen infizieren.

Mit den folgenden Maßnahmen bekommen Sie das Flohproblem dauerhaft in den Griff:

  • Alte Decken und ähnliche nicht mehr benötigte Gegenstände entsorgen.

  • Gründliche Reinigung sämtlicher Teppichböden.

  • Tägliches Wischen und Saugen aller Fußböden.

  • Kissen und Decken nach Kontakt mit Ihrer Katze bei 60 Grad waschen.

  • Polstermöbel sorgfältig absaugen und Staubsaugerbeutel umgehend in der Mülltonne entsorgen.

  • Glatte Oberflächen gründlich mit Haushaltsreiniger säubern.

Fogger sind im Kampf gegen Katzenflöhe keine gute Wahl

Es gibt sogenannte Fogger, die dabei helfen sollen, die Wohnung von Katzenflöhen zu befreien. Zu diesem Zweck vernebeln sie die Wohnräume mit Insektiziden, die vorhandene Flöhe abtöten sollen.

Es dürfte sich von selbst verstehen, dass damit erhebliche Risiken für die Gesundheit von Menschen und Tieren verbunden sind. Versuchen Sie die Katzenflöhe in Ihrer Wohnung daher nach Möglichkeit ohne die Nutzung eines Foggers zu beseitigen.

Katzenflöhe können auch Menschen befallen

Fogger sind im Kampf gegen Katzenflöhe keine gute Wahl

Katzenflöhe sind sehr flexibel und befallen nicht nur Katzen, sondern auch Hunde und Menschen. Bei Menschen lässt sich der Flohbefall in den meisten Fällen anhand mehrerer unmittelbar nebeneinander liegender Flohbisse erkennen.

Falls Sie von Katzenflöhen betroffen sind, sollten Sie so gut es geht auf Kratzen verzichten, damit sich Ihre Haut nicht entzündet.

Seien Sie sich zudem darüber im Klaren, dass Katzenflöhe durchaus auch auf Menschen Krankheiten, wie beispielsweise Flohfleckfieber, übertragen können. Falls sich Ihre Katze mit Flöhen infiziert hat, empfehlen wir daher, beim Körperkontakt Vorsicht walten zu lassen und möglichst zeitnah mit der Behandlung zu beginnen.

Wie kann man einen Befall mit Katzenflöhen vermeiden?

Leider ist es praktisch unmöglich, Katzen vollständig vor einem Befall mit Flöhen zu schützen. Vor allem Freigänger können sich besonders leicht mit ihnen infizieren. Eine regelmäßige Kontrolle des Fells ist daher sehr wichtig, um Katzenflöhe frühzeitig zu entdecken.

Davon abgesehen können spezielle natürliche Präparate, die zum Beispiel einen hohen Gehalt an Laurinsäure aufweisen, dabei helfen, die Wahrscheinlichkeit für einen Befall mit Katzenflöhen zu senken.

Unser Fazit zum Thema Katzenflöhe

Katzenflöhe sind sehr weit verbreitet und daher für viele Katzenhalter irgendwann einmal ein Problem. Um dem unangenehmen Juckreiz entgegenzuwirken und mögliche gesundheitliche Folgen des Flohbefalls zu vermeiden, ist eine zeitnahe Behandlung sehr wichtig.

Wir empfehlen Ihnen, wenn möglich natürliche Mittel für die Behandlung zu nutzen und gleichzeitig mit konsequenten Hygienemaßnahmen vorhandene Katzenflöhe aus der Wohnung zu entfernen.

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